Das Silber der Ostsee & die grünen Gräten

Ein kräftiger Schwung nach Vorne, die Pose oder der Blinker schwimmt im Wasser auf und ab, dann heißt es warten…

Angeln ist ein weltweit beliebter Sport. Besonders in den Monaten April und Mai sind zahlreiche Angler mit ihren Ruten unterwegs. Denn zu dieser Zeit lässt sich der Hering und Hornhecht blicken.

Auch die Gewässer der Insel Rügen gehören zu den fischreichsten Gebieten in ganz Deutschland. Der Kleine und Große Jasmunder Bodden bieten hervorragende Bedingungen, da diese in Verbindung zur Ostsee stehen und die Boddengewässer für ausreichend Sauerstoff und Pflanzenbildung sorgen (bedingt durch den regelmäßigen Wasseraustausch).

Von Februar bis Mai ist die Hochsaison für Heringsangler. In großen schwärmen ziehen sie ihre Kreise vor Rügens Küste. Weit verbreitet ist im April das große Heringsangeln im Strelasund. Dort verbindet der Rügendamm das Festland und die Insel. Das Angeln von der Brücke ist also ein absolutes Muss für jeden Angler vor Ort.

Ein weiteres beliebtes Fangobjekt in den Frühjahrsmonaten ist der Hornhecht, auch Arbeiteraal genannt. Dieser tummelt sich von Mitte April bis Mitte Juni in nicht allzu tiefen Gewässern. Sie kommen aus dem Mittelmeer und besuchen unsere Region nur zur Fortpflanzung. Stresow, Lauterbach oder Neukamp sind derzeit Reviere die durch das Biosphärenreservat Süd-Ost-Rügen freigegeben sind und eignen sich hervorragend zum Watangeln.

Hering und Hornhecht sind launische, aber dennoch schmackhafte Gesellen. Dann heißt es jetzt, Angel in die Hand und nichts wie los… Petri Heil

Tipp

Ab dem 14. April können Einheimische und Urlaubsgäste im Rügenhof auf Kap Arkona  Hering und Hornfisch satt essen.

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